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Stress

Stress ist mehr als bloßer Umgang mit Belastungen. Seine Bedeutung im Leben der Menschen nimmt stetig zu und fordert Menschen dazu heraus, sich weiterzuentwickeln. Stress aktiviert im Körper Kraft- und Energiereserven und bringt Spannung in das Leben. Was wäre eine Arbeit ohne Herausforderungen oder ein Rendezvous ohne Herzklopfen?

Es ist schwierig festzulegen, wo die Grenze für das richtige Maß an Herausforderungen zu setzen ist und ab welchem Punkt Stress krank macht. Es gibt unvermeidbare Belastungssituationen im Leben von Menschen. Ein Großteil von Belastungen könnte jedoch durch eine aktive Auseinandersetzung mit den Ursachen verhindert werden. Eine gesunde Ernährung, ausreichende Entspannung und Schlaf, körperliche und geistige Fitness und das richtige Maß an Herausforderungen bringen einen positiven Schwung in das Leben. Man sollte sich immer wieder darüber im Klaren sein, dass zum Leben die Herausforderungen in Beruf und Familie dazu gehören und welchen wichtigen Stellenwert die Gesundheit dabei einnimmt. Ein Leben voller Spannung und aktiver Erholung kann die geistigen und körperlichen Voraussetzungen schaffen, den alltäglichen Herausforderungen mit mehr Freude zu begegnen und daran zu wachsen.

Auf den Menschen wirken im Alltag unterschiedliche Belastungen, die im menschlichen Körper sehr ähnliche Stressreaktionen hervorrufen. Dies lässt sich auf die frühe Menschheitsgeschichte zurückführen: Ursprünglich hatten diejenigen Organismen einen Evolutionsvorteil, welche bei der Annäherung von Gefahr eine blitzartige Alarmreaktion aktivieren konnten. Mit einer gesteigerten Orientierung und der Mobilisierung von Energiereserven in den Muskeln und im Gehirn konnten reflexhafte Angriffs- oder Fluchtmechanismen genutzt werden.

In ähnlicher Weise reagiert unser Körper mit Stress auf unterschiedlichste objektive Belastungen (zum Beispiel Lärm, Kälte, Hitze) und auch auf hohe Anforderungen durch die Arbeitsleistung. Menschen haben auf Grund ihrer persönlichen Eigenschaften, Gewohnheiten und Lebenserfahrungen eine unterschiedliche Toleranz für derartige Belastungen.

Psychologischer Stress

Neben den objektiven Anforderungen entscheidet die subjektive Beurteilung darüber, ob eine Situation als Herausforderung (Beanspruchung) oder als Überforderung (Belastung) angesehen wird.

In der Regel werden unangenehme Situationen weniger als Belastung angesehen, wenn sie nur von kurzer Dauer sind oder „Flucht“ möglich ist, also die Möglichkeit besteht, die Belastung zu kontrollieren.

Versucht man beispielsweise mit zugehaltener Nase durch einen Trinkhalm im Mund zu atmen und zwei Minuten im Raum umherzugehen, strengt dies sehr an. Der Versuch erzeugt Atemnot, Beklemmung in der Brust und bei manchen Menschen Angst. Ein solcher Versuch kann verstehen helfen, wie es Asthma-Patienten geht. Die Patienten haben nicht die Möglichkeit, die Situation zu kontrollieren. Allgemein lösen Belastungen dann einen stärkeren Stress aus, wenn man dabei einen hohen Kontrollverlust empfindet. Die Möglichkeiten, belastende Situationen zu verarbeiten und zu bewältigen, sind dabei so vielfältig wie die auslösenden Situationen selbst.

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