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Symptome der Depression

Die Depression hat viele Erscheinungsbilder. Niedergeschlagenheit, Verlust von Freude und das Gefühl allein gelassen zu sein -  dies sind unter Umständen Hinweise auf das Vorliegen einer Depression.

Ein depressiv überforderter Mensch setzt selten ein Ende in seinen Aktivitäten. Viel in Bewegung, nie in Ruhe, ständig unter Strom kann er weder genießen, noch Pausen machen oder einfach das loslassen, was ihn antreibt.
Genau so gibt es die antriebsgeminderten überforderten Depressiven, denen alles zu viel wird und die sich zu nichts aufraffen können.

Depressive Patienten bestätigen häufig folgende Aussagen:

  • „Es wird mir alles zu viel.“

  • „Ich bin traurig, einsam oder unglücklich.“

  • „Ich fühle mich erschöpft, ausgelaugt und leer.“

  • „Ich komme am Morgen kaum aus dem Bett.“

  • „Ich habe Konzentrationsprobleme und kann alltägliche Aufgaben nur mit Mühe erledigen.“

  • „Ich fühle mich wertlos und ungeliebt.“

  • „Ich kann mich nicht mehr über Dinge freuen, die ich früher schön fand.“

  • „Ich ziehe mich zurück, weil Gesellschaft mich anstrengt und mir Stress bereitet.“

  • „Ich fühle mich schuldig.“

Es ist ganz normal, dass jeder Mensch in bestimmten Lebensphasen einige dieser Aussagen als auf sich zutreffend bewertet. Wenn sich aus diesen Ansichten jedoch grübelnde Gedankengänge entwickeln, aus denen sich der Betroffene nicht mehr befreien kann, löst dies einen großen Leidensdruck aus. Dauert dieser Zustand über mehrere Wochen an, könnte eine Depression vorliegen. Durch das Abfragen der Kernsymptome kann dann überprüft werden, ob tatsächlich die Kriterien für die Diagnose Depression erfüllt sind.

Die Symptome (Anzeichen) einer Depression können sich sowohl auf der psychischen als auch auf der körperlichen Ebene zeigen:

Psychische Symptome

  • Gefühl von Überforderung

  • depressive Stimmung

  • Verlust von Interesse und Freude

  • verminderter Antrieb / erhöhte Ermüdbarkeit

  • verminderte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit

  • vermindertes Selbstwertgefühl (Gefühl von Wertlosigkeit)

  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe

  • negative oder pessimistische Sicht auf die Zukunft

  • Verlust von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

  • innere und körperliche Unruhe

  • Gedanken an Selbstmord

Körperliche Symptome

  • allgemeine körperliche Abgeschlagenheit und Kraftlosigkeit

  • Schlafstörungen (Ein- und/oder Durchschlafstörungen), im Sinne von Schlaflosigkeit oder auch vermehrtem Schlafbedürfnis

  • Appetitstörungen, Magendruck

  • Gewichtsverlust oder -zunahme

  • Verdauungsprobleme wie Verstopfung oder Durchfall

  • Kopfschmerzen oder andere Schmerzen, häufig Rückenschmerzen

  • Druckgefühl in Hals und Brust, Beengtheit im Hals

  • Störungen von Herz und Kreislauf (Herz-Rhythmus-Störungen, Herzrasen) oder Atemnot

  • Schwindelgefühle, Flimmern vor den Augen, Sehstörungen

  • Muskelverspannungen, plötzlich einschießende Schmerzen

  • Verlust des sexuellen Interesses, Aussetzung der Monatsblutung, Impotenz, sexuelle Funktionsstörungen

  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Umstände, die das Selbstmordrisiko erhöhen können

Wenn depressive Symptome vorhanden sind, muss immer auch die Gefährdung für einen Selbstmord (Suizid) beachtet werden.

Auf ein erhöhtes Risiko können folgende Umstände hinweisen:

  • frühere Suizidversuche

  • höheres Alter

  • Suizid in der Verwandtschaft

  • sehr schwere Depression

  • sehr ausgeprägte Schuldgefühle

  • fehlende familiäre und soziale Bindungen

  • Verlust des sozialen Umfeldes oder des Berufes

  • Entwurzelung durch Trennung

  • Kränkungen durch Zurückweisung

  • Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen

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