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Weitere hilfreiche Informationen

Die Balance zwischen Aktivität und Entspannung spielt eine wichtige Rolle beim Stressmanagement. Ein aktives Leben erfordert auch eine aktive Erholung, damit es nicht auf Kosten der Gesundheit geht. 

Stress ist mehr als bloßer Umgang mit Belastungen. Seine Bedeutung im Leben der Menschen nimmt stetig zu und fordert Menschen dazu heraus, sich weiterzuentwickeln. Stress aktiviert im Körper Kraft- und Energiereserven und bringt Spannung in das Leben. Was wäre eine Arbeit ohne Herausforderungen oder ein Rendezvous ohne Herzklopfen? Es ist schwierig festzulegen, wo die Grenze für das richtige Maß an Herausforderungen zu setzen ist und ab welchem Punkt Stress krank macht. Es gibt unvermeidbare Belastungssituationen im Leben von Menschen. Ein Großteil von Belastungen könnte jedoch durch eine aktive Auseinandersetzung mit den Ursachen verhindert werden. Eine gesunde Ernährung, ausreichende Entspannung und Schlaf, körperliche und geistige Fitness und das richtige Maß an Herausforderungen bringen einen positiven Schwung in das Leben. Man sollte sich immer wieder darüber im Klaren sein, dass zum Leben die Herausforderungen in Beruf und Familie dazu gehören und welchen wichtigen Stellenwert die Gesundheit dabei einnimmt. Ein Leben voller Spannung und aktiver Erholung kann die geistigen und körperlichen Voraussetzungen schaffen, den alltäglichen Herausforderungen mit mehr Freude zu begegnen und daran zu wachsen.

Typische Symptome von negativem Stress können auf der kognitiven, der psychischen oder der körperlichen Ebene beobachtet werden und sollten ernst genommen werden.

Wer erkennt, dass er unter dem Einfluss von chronischem Stress lebt, sollte neben dem Praktizieren eines aktiven Stressmanagements ausreichend viele Momente zum Entspannen in seinen Alltag einplanen. In Anbetracht möglicher Folgeerkrankungen sollten außerdem gelegentliche Vorsorgeuntersuchungen erfolgen.

Das richtige Maß

Wenn man wahrnimmt, dass es immer schwieriger wird, sich zu konzentrieren oder sich einfache Dinge zu merken, wenn man zerstreut ist und Entscheidungen schwerer fallen oder die Gedanken pessimistischer werden, sind das klare Anzeichen von Überforderung der kognitiven Ebene, denen man mit aktiver Entspannung begegnen sollte.

Gleiches gilt, wenn man psychischen Stress erkennt. Typische Symptome dafür sind eine gereizte oder aggressive Stimmung, fehlender Antrieb, innere Unruhe oder Überdrehtheit, Erschöpfung oder Angst. Auf der körperlichen Ebene treten häufig Appetitlosigkeit oder Heißhunger, Magen- oder Verdauungsprobleme oder eine höhere Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten auf.

Typ-A-Verhalten

Das als Typ A beschriebene Verhalten kennzeichnet Persönlichkeiten, die ein permanent vorhandenes Streben aufweisen, in immer weniger Zeit immer mehr zu leisten. Es ist unter anderem mit Ungeduld, hohem wahrgenommenen Zeitdruck, hohem Aktivitätsniveau sowie großen Ambitionen bezüglich der Leistung verbunden. Derartiges Verhalten, das auch bei Kollegen einen erhöhten Stress verursachen kann, wurde über lange Zeit mit einem erhöhten Risiko zum Herzinfarkt in Verbindung gebracht. Auch wenn dieser Zusammenhang umstritten ist, können Entspannungstrainings dieses Risiko mindern. Zum Typ-A-Verhalten gehören auch das Aufrechterhalten belastender Beziehungen und ungelöste belastende Alltagsprobleme.

Chronischen Stress vermeiden

Bei Stress kommt es zu einer Ausschüttung von Hormonen aus der Hypophyse und der Nebenniere. Die Wirkung auf den Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel besteht in einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels und einer Übersäuerung des Blutes. Eine chronisch erhöhte Cortisolausschüttung kann zur Vergrößerung der Nebennierenrinde führen. Dies kann mit erhöhten Blutdruck, unkontrollierter Vermehrung von bestimmten Blutkörperchen, Störungen der Schilddrüse und des Immunsystems einhergehen und längerfristig zu Gewichtsverlust und ernsthaften Störungen führen.

Da chronischer Stress auch die wahrgenommene Belastung nachhaltig verändert, kann es von Bedeutung sein, sich im Kontext des Stressmanagements für die Ursachen, die Auslöser und die individuellen Bewältigungsversuche zu sensibilisieren.



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