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5. Februar 2021

Kundenbeispiel “Lina”

Heute möchten wir Ihnen eine aktuelle Kundengeschichte unserer Versicherten Lina (11 Jahre – Name geändert) vorstellen. Ihre Mutter hat ausdrücklich darum gebeten, dass wir Linas Geschichte weitererzählen, damit auch andere Betroffene erfahren, wie die AXA helfen kann.

Lina hat aufgehört zu essen, weil sie Angst hatte, zu ersticken. Linas Mutter suchte bei zahlreichen Ärzten und Therapeuten Hilfe für eine ambulante Versorgung ihrer Tochter. Doch keine Therapie half schnell genug und der körperliche Zustand wurde zunehmend bedrohlicher. Lina kam in eine Klinik. Die Klinik arbeitete mit Verboten, z.B. durfte das Kind ihre Eltern nicht mehr sehen und auch oft noch nicht mal mehr anrufen. Die Eltern vertrauten der Klinik zunächst und dachten, ihr Kind befindet sich dort in kompetenten Händen. Allerdings ging es immer weiter bergab, das Kind magerte lebensbedrohlich ab und musste sogar zwangsernährt werden.

Die Eltern waren verzweifelt, fühlten sich von den Ärzten nicht ernst genommen. Sie hatten schon so viele Experten herangezogen und wussten sie sich einfach nicht mehr zu helfen. In ihrer Verzweiflung rief Linas Mutter im Leistungsbereich der AXA an und wurde an unser Team „Gesunde Seele“ weitergeleitet.

Ab sofort übernahm das Team die Betreuung der Versicherten: Unsere feste Ansprechpartnerin hörte sich die ganze Leidensgeschichte an und versuchte von nun an, die Familie zu unterstützen.

Die Mutter war verzweifelt. Sie sagt heute, dass sie sich dafür schämt, dass sie mindestens dreimal die Woche bei ihrer Sachbearbeiterin weinend anrief. Sie wusste keinen Ausweg. Unsere Kollegin konnte die großen Sorgen und die Verzweiflung gut verstehen, war gerne als Ansprechpartnerin da und versuchte immer wieder zuzuhören und zu beruhigen. Sie holte sich Rat von den anderen Teammitgliedern, die ihr als Psychologen und Therapeuten wertvolle Tipps geben konnten.

Immer noch untergewichtig, aber körperlich stabil, konnte unsere Versicherte auf Drängen der Eltern schließlich entlassen werden.

Dennoch war es unvermeidlich, dass Lina in Kürze wieder stationär behandelt werden musste. Die Eltern waren verunsichert und desillusioniert. Gemeinsam mit unserer beratenden Therapeutin Franziska Hutsch holte sich unsere Mitarbeiterin des Teams „Gesunde Seele“ bei unseren Kooperationskliniken Rat und Einschätzung zu dem Fall, um die bestmögliche Lösung für das versicherte Kind zu finden.

Nach wenigen Tagen und vielen Telefonaten war eine passende Kooperationsklinik gefunden und Lina konnte wieder stationär aufgenommen werden.

Nach knapp einem Monat in der neuen Klinik rief Linas Mutter bei uns an und berichtete:

Lina und ihre Eltern sind sehr glücklich mit der neuen Klinik. Diese ist ganz anders aufgestellt, als die vorherige:

  • Ihre Tochter wird ernst genommen.
  • Das Personal nimmt sich Zeit, erklärt ausführlich, ist freundlich, ansprechbar und kompetent.
  • Der Kontakt zu den Eltern ist gewünscht und sie werden aktiv in die Behandlung mit einbezogen.

Die ersten sechs Tage wurde die Mutter als Begleitperson mit aufgenommen, um Lina einen sanften Einstieg zu ermöglichen und auf allen Seiten die Ängste zu nehmen. Lina und ihre Mutter hatten die Möglichkeit, sich mit der Klinik, den Abläufen und der geplanten Behandlung vertraut zu machen.

Linas Eltern hatten das gute Gefühl, Ihre Tochter von Behandlungsbeginn an unterstützen zu können. Das war anfangs ein sehr harter Prozess, bei dem die Familie von der Klinik sehr gut begleitet wurde.

Seitdem die Mutter wieder zu Hause ist, darf unsere Versicherte täglich mit den Eltern telefonieren. Linas Eltern können sie einmal wöchentlich besuchen. Am Wochenende darf sie nach Hause. Linas Therapeut ruft die Eltern 3x pro Woche an und informiert darüber, wie es ihrer Tochter geht. Die Klinik geht individuell auf die Kinder und Familien ein.

Die Klinik liegt leider 200 km vom Wohnort der Familie entfernt, was zu hohen Kosten bei der Familie führt. Einen Teil der Fahrtkosten wird daher von der AXA übernommen.

Es ist noch ein langer Weg, den die Familie vor sich hat, aber durch den Wechsel der Klinik ist jetzt ein guter Grundstein gelegt worden.

Wir freuen uns, dass wir helfen konnten und können und wünschen Lina und ihren Eltern weiterhin viel Kraft und Mut.

Sie sind nicht alleine, wenn Sie unter psychischen Belastungen leiden.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten über die Krankheitsbilder, Therapiemöglichkeiten und die vielen Unterstützungsmöglichkeiten der AXA.

Dies ist eine unabhängige Patienteninformation, die ohne Mitwirken von Sponsoren erarbeitet wurde, mit dem Ziel, unseren Nutzern bedarfsorientierte und qualitativ hochwertige Inhalte zu präsentieren, die auch ohne medizinisches Fachwissen verständlich sind. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. In allen Belangen kann und sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden. Diese Patienteninformation kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen.

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