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30. Mai 2021

Fatigue bei Multipler Sklerose: Chronisch müde und erschöpft

Heute ist der „Welt-MS-Tag“. Am 30. Mai setzen wir jedes Jahr ein Zeichen der Solidarität für Menschen, die an Multiple Sklerose erkrankt sind.

Das diesjährige Motto „Stay Connected. Wir bleiben in Verbindung!“ steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Ziel ist es, ein Zeichen der Hoffnung zu setzen, Mut zu machen und virtuell zusammen zu stehen.

Dabei ist das „Verbundensein“ für die meisten Betroffenen oft schon eine große Herausforderung. Die Multiple Sklerose wird aufgrund ihrer vielen unterschiedlichen Symptome auch die Krankheit der 1.000 Gesichter genannt. Sie zeigt sich nicht nur durch sichtbare motorische Einschränkungen, wie beispielsweise Gehstörungen, sondern auch durch Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Einschränkungen der Blasenfunktion.

Auch die “unsichtbare” Fatigue ist eines der häufigsten Symptome der Multiplen Sklerose.

Fatigue ist eine schnelle Erschöpfbarkeit mit dauerhafter Müdigkeit, die es schwer macht, den Alltag zu bewältigen und damit auch soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Bis zu 90% der 250.000 in Deutschland an Multiple Sklerose erkrankten Menschen leiden darunter.
Leider gibt es bis heute kaum medikamentöse Möglichkeiten, dieser speziellen Form der Erschöpfung zu begegnen. Aber das heißt nicht, dass Sie nicht selbst eine ganze Menge dagegen tun können.

Wir geben Ihnen heute ein paar alltagstaugliche Tipps, wie sie Ihrer Erschöpfung entgegentreten können:

  • Halten Sie es kühl
    Da die Fatigue bei Wärme zunimmt, hat es sich bewährt, im Sommer kühlende Maßnahmen anzuwenden. Das kann ein kaltes Bad sein, die Verwendung von Kühlelementen oder die Klimatisierung der Räume, in denen Sie sich aufhalten.
  • Bleiben Sie in Bewegung
    Auch wenn Sie motorisch eingeschränkt sind, ist ein moderates, aerobes Ausdauertraining (z. B. Nordic Walking) sehr hilfreich. Auch regelmäßige kurze Spaziergänge an der frischen Luft können schon einiges bewirken. Finden Sie Ihren eigenen Weg, ohne sich den Maßstäben anderer auszusetzen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht überfordern, sondern sich die Freude an der Bewegung erhalten.
  • Lassen Sie sich helfen
    Studien zeigen, dass eine Psychotherapie Sie dabei unterstützen kann, besser mit der Fatigue umzugehen. Im Vordergrund steht dabei die Aufklärung über das Fatigue-Syndrom und das Erarbeiten und Etablieren von Verhaltensänderungen. Sie lernen Prioritäten zu setzen, zu delegieren und bekommen wirkungsvolle Methoden zur Entspannung, zum „Energiesparen“ oder zur Stressbewältigung.

Ihre AXA bietet Ihnen viele Unterstützungsmaßnahmen. Das AXA-Team „Chronologische Neurologie“ berät Sie gerne bei allen Fragen zur Multiplen Sklerose und möglichen Hilfestellungen.

Sie erreichen uns per E-Mail und Telefon:
chronneurologie@axa.de
Telefon: 0221/148 24405

Ihr Team Chronische Neurologie

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Sie sind nicht alleine, wenn Sie unter psychischen Belastungen leiden.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten über die Krankheitsbilder, Therapiemöglichkeiten und die vielen Unterstützungsmöglichkeiten der AXA.

Dies ist eine unabhängige Patienteninformation, die ohne Mitwirken von Sponsoren erarbeitet wurde, mit dem Ziel, unseren Nutzern bedarfsorientierte und qualitativ hochwertige Inhalte zu präsentieren, die auch ohne medizinisches Fachwissen verständlich sind. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. In allen Belangen kann und sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden. Diese Patienteninformation kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen.

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