Kontaktieren Sie uns! | 0221/148 43391 | gesundheit@AXA.de

Psychosomatik

Wenn eine körperliche Erkrankung auftritt, geraten der alltägliche Ablauf und die Psyche aus dem Gleichgewicht. Depressionen können auch im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen auftreten. Häufig ruft bereits die Diagnose einer körperlichen Erkrankung Ängste und Sorgen hervor. Gedankenspiralen können in Gang gesetzt werden und Befürchtungen bezüglich der Zukunft stellen sich ein.

Bei chronischen, also dauerhaften körperlichen Erkrankungen sind Depressionen meist eine Reaktion der Psyche auf die andauernde und konstante Belastung der Betroffenen und die Veränderung ihrer Lebensumstände.

Krebs

Bei Krebserkrankungen gibt es eine eigene wissenschaftliche Fachrichtung, die Psychoonkologie, welche die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf die Psyche der Betroffenen erforscht und Möglichkeiten der Unterstützung entwickelt. Bei etwa einem Drittel aller Krebspatienten kann man davon ausgehen, dass infolge der schweren Belastung durch die Krebserkrankung eine psychische Erkrankung auftritt. Dabei ist die Depression besonders häufig.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch Erkrankungen von Herz- und Kreislauf sind sehr häufig mit psychischen Reaktionen verbunden (hier nennt sich das entsprechende Fachgebiet Psychokardiologie). Die Betroffenen fühlen sich durch ihre Erkrankung häufig stark verunsichert und beunruhigt. Herzrhythmusstörungen, Wiederbelebung wegen eines Herzinfarkts oder Implantation eines Herzschrittmachers oder Defibrillators. Herzpatienten haben häufig die Erfahrung mit Todesangst gemacht oder haben das Gefühl, sich nicht mehr auf sich selbst verlassen zu können. Dies alles sind Erlebnisse und Bedingungen, die insbesondere ängstliche und depressive Symptome auslösen können.

Schlaganfall

Ein Schlaganfall geht nicht nur mit körperlichen Einschränkungen einher, sondern meist auch mit schwerwiegenden psychischen Belastungen. Ein Schlaganfall hat häufig deutliche körperliche und geistige Veränderungen zur Folge (beispielsweise neuropsychologische Ausfälle oder auch Persönlichkeitsveränderungen), was von den Betroffenen eine enorme Anpassung abverlangt. Viele Betroffene entwickeln nach dem Schlaganfall eine sogenannte „Post-Stroke-Depression“ (PSD).

Schmerzen

Jeder von uns, der bereits einmal Schmerzen hatte, kann erahnen, welche psychische Belastung chronische Schmerzen darstellen können. Durch die Schmerzen sind die Betroffenen in ihrem Alltag enorm eingeschränkt und ziehen sich immer weiter zurück. Doch durch den Rückzug werden die chronischen Schmerzpatienten zunehmend einsam und depressiv.  Hier kann eine Art Teufelskreis entstehen: Durch die Schmerzen hat sich die Depression entwickelt, doch der Rückzug und die Vermeidung von Aktivität und Bewegung verschlimmert die Schmerzen, die wiederum die Depressionen verstärken. Beim chronischen Rückenschmerz spielen beispielsweise manchmal erlebte traumatische Erfahrungen eine Rolle, deren Behandung genauso bedeutsam sein kann wie der Rückenschmerz selbst.

Diabetes

Menschen mit Diabetes (Zuckerkrankheit) haben ein größeres Risiko, an  Depressionen zu erkranken. Zum einen schränkt Diabetes als chronische Krankheit das Leben der Betroffenen sehr ein und kann somit Depressionen zur Folge haben (besonders bei Menschen mit diabetischen Folgeschäden ist das Depressionsrisiko erhöht). Zum anderen gibt es biochemische Gemeinsamkeiten zwischen Diabetes und Depression:  z.B. eine veränderte Ausschüttung verschiedener Hormone wie Kortisol, Noradrenalin und Serotonin.

Allergien

Chronische allergische Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen können die Betroffenen so belasten und in ihrer Lebensgestaltung einschränken, dass sich eine Depression als Folge entwickeln kann.



Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Die kompetenten Mitarbeiter unseres Gesundheitsservices können Sie zu unserer Patientenbegleitung bei psychischen Problemen beraten und helfen Ihnen gerne weiter. Rufen Sie einfach an unter 0221 / 148 43391 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an gesundheit@AXA.de.