Blog

23. Februar 2021

Coronablues

Wer kennt ihn nicht. Jeder spürt ihn. Ob nun alleinlebend oder nicht. Man merkt ihn beim Einkaufen, im täglichen eingeschränkten Umgang mit den Menschen und auch zu Hause.

Wer allein lebt, ist zu viel allein, wer nicht allein lebt, zu wenig. Die aktuelle Zeit fühlt sich extrem an, egal in welche Richtung.

Eltern müssen neben Ihren Jobs by the way noch Lehrer spielen, erste Dates finden mit Maske statt… das hört sich an wie ein Drehbuch eines Endside-Films.

Eine unterschwellige Unzufriedenheit ist häufig spürbar. Menschen, die nie etwas mit Ängsten, Niedergeschlagenheit oder Depression zu tun hatten, nagen aktuell an Ihren psychischen Kräften.

Ich erlebe die Menschen gerade sehr unterschiedlich, die einen sind genervt von dem Thema, andere sind sehr kontaktfreudig und nutzen den normalen Einkauf, um mal mit den Menschen im Geschäft ein Pläuschchen zu halten. Wiederum andere sind sehr ängstlich – Abstand halten, Maske tragen und desinfizieren scheinen noch nicht genug Maßnahmen zu sein.

Aber uns alle verbindet eines: Wir alle, wie auch immer wir mit der Situation umgehen oder wie wir sie erleben, wir alle haben ihn, den Coronablues.

Nach einem Winter voller erneuter Entbehrungen von für uns selbstverständlichen und natürlichen Dingen, sehnen wir uns nach Normalität. Was auch immer das für jeden von uns heißt.

Aber trotz aller Entbehrungen und auch wenn die aktuelle Situation uns ermüdet und ängstigt, gibt es da nicht auch Dinge, die wir gerade wirklich gut finden?

Ich lebe ländlich im Bergischen Land und noch nie habe ich so viele Familien, Freunde oder Pärchen zusammen durch die Wälder spazieren, fahren oder laufen sehen. Ist das nicht wunderbar? Verbringen wir mit den Menschen, die wir treffen mehr Qualitiytime? Ich denke ja.

Viele profitieren aktuell auch von mehr Freizeit zum Beispiel durch Homeoffice. Ich höre oft, wieviel in dieser Zeit geschafft wurde. Ausmisten, renovieren, Garten herrichten, aber auch Dinge wie sportliche Ziele oder einfach nur mal die Bücher lesen, die man schon ewig da liegen hat. Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, hat glaube ich jeder von uns auch irgendwie von dieser verrückten Zeit profitiert.

Ja, Corona macht uns alle mürbe, ängstlich und verlangt uns vieles ab, aber meine Lieben, es ist ein Ende in Sicht! Haltet durch! Und solltet Ihr mentale Hilfe brauchen, scheut euch nicht unsere Hilfe anzunehmen! Wir sitzen alle in einem Boot und gemeinsam bekommen wir es an Land gepaddelt.

Eure Sabine B. vom Team Gesunde Seele

Sie sind nicht alleine, wenn Sie unter psychischen Belastungen leiden.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten über die Krankheitsbilder, Therapiemöglichkeiten und die vielen Unterstützungsmöglichkeiten der AXA.

Dies ist eine unabhängige Patienteninformation, die ohne Mitwirken von Sponsoren erarbeitet wurde, mit dem Ziel, unseren Nutzern bedarfsorientierte und qualitativ hochwertige Inhalte zu präsentieren, die auch ohne medizinisches Fachwissen verständlich sind. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. In allen Belangen kann und sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden. Diese Patienteninformation kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen.

Wollen Sie sofort etwas gegen Niedergeschlagenheit, Angst oder Erschöpfung tun? Als AXA Versicherte/r können Sie sich auf kompetente Beratung und wirksame Hilfsprogramme verlassen.

nach oben